Wirkung

ASS wirkt nicht nur schmerzlindernd, sondern auch entzündungs-, und gerinnungshemmend, und fiebersenkend. Diese Wirkung liegt an der Hemmung eines Enzyms durch Aspirin, das gerinnungs-, und entzündungsfördernd ist. Aspirin hat kaum Nebenwirkungen. Nur über einen längeren Behandlungszeitraum hinweg, kann es zu Magenblutungen und -beschwerden kommen. Außerdem sollte das Medikament auf keinen Fall Asthmatikern und Kindern verabreicht werden. Aspirin kann bei Kindern zum "Reye - Syndrom" führen, einer Krankheit die in 50% der Fälle tödlich endet und selbst bei einer Heilung zu bleibenden Schäden führen kann. Eine weitere Nebenwirkung kann ein Tinitus oder leichter Schwindel aufgrund zu hoher Blutverdünnung, sein.

Außerdem sollte man Aspirin nicht zu lange lagern, da es dann zu Salicylsäure zerfällt und dadurch die Nebenwirkungen verstärkt werden. In seltensten Fällen kann eine Überdosierung von Aspirin außerdem zu Störungen der Leberfunktion, Eisenmangel, Unterzuckerung, Störungen der Nierenfunktion und Hautirritationen führen.

Trotz dieser langen Liste von Nebenwirkungen gilt Aspirin weiterhin als "ungefährliches" Schmerzmittel, da es im Normalfall recht selten zu diesen Nebenwirkungen kommt. Am wirksamsten ist Aspirin als Medizin bei Erkältung, Grippe, Schmerzen aller Art oder Migräne, und bei Erwachsenen, in einer geringen Dosis als Blutverdünnungsmittel. Bei richtiger Anwendung auf diesem Gebiet, kann Aspirin als "Blutverdünner" das Herzinfarktrisiko im einige Prozent senken. Studien haben außerdem ergeben, das Acetylsalicylsäure das Krebsrisiko senkt. Obwohl Mediziner sich nicht einig sind, wie genau es schützt, wurde erwiesen das nach regelmäßiger Einnahme über mehrere Jahre hinweg das Risiko für Dickdarm- und Speiseröhrenkrebs um etwa 50% gesenkt werden kann.

Strukturformel Acetylsalicylformel, Summenformel: C9H8O4Strukturformel Acetylsalicylformel
Summenformel: C9H8O4

Acetylsalicylsäure wird durch Acetylierung von Salicylsäure mit Essigsäurenhydrid hergestellt.